Miniatur Wunderland Hamburg
Während unseres Hamburg-Aufenthalts im September 2022 konnten wir die Gelegenheit nutzen das Miniatur-Wunderland (MiWuLa) zu besuchen. Die Neugierde war durch mehrere Reportagen und Berichte über das Minitatur-Wunderland mehr als riesig. Doch das was uns vor Ort erwartete, übertraf all unsere Erwartungen die wir vorab in den Besuch hatten.
Das MiWuLa liegt am Rande der schönen Hamburger Speicherstadt und ist mit dem ÖPNV sehr gut zu erreichen. Wenn man die zahlreichen Treppen in die 2.Etage nach „Knuffingen“ gestemmt hat, dann erwartet einen der Eingangsbereich mit verschiedenen Zugängen. Für den der die Treppen nicht nutzen möchte/kann, dem steht auch ein Fahrstuhl zur Verfügung. Durch die Online-Buchung des Tickets konnten wir ohne zu warten einchecken und mussten uns nicht an der Warteschlange für die Tageskarten anstellen. Vor dem Ticket-Check-In hat man an der hauseigenen Garderobe die Möglicheit seine Jacke und/oder seinen Rucksack abzugeben. Nach dem Check-In muß man zuerst den Souvenir-Bereich des MiWuLa passieren. Hier findet man viele Souvenirs vom MiWuLa und noch zusätzlich Souvenirs der Stadt Hamburg. Am Ende des Souvenir-Shops kommt man am Restaurant aus in dem die Verweilmöglichkeiten einem Zugabteil nachempfunden sind.
Auf der 3.Etage sind neben dem Übergang zur Themenwelt Brasilien auch die Arbeitsbereiche der Wunderländer und je nach Uhrzeit kann man den ein oder anderen dabei beobachten wie er eine neue Attraktion für das MiWuLa erstellt.
Der erste Blickfang auf dieser Etage ist das Diorama „Helene Fischer in Concert – Im Olympiasation Berlin“ welches im Foyer ausgestellt ist. Neben einer realen Videoleinwand neben der Bühne auf der Ausschnitte aus dem Konzert gezeigt werden, ist die Bühne dem Original bis ins kleinste Detail nachempfunden. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns noch erwarten würde.

Wer es nicht abwarten kann und den Rundgang bereits auf dieser Etage beginnen möchte, der kann sich dann nach links Richtung Italien halten. Alternativ kann man eine weitere Etage aufwärts in die 4.Etage gehen und den Rundgang dort in Hamburg beginnen – ganz klar auch unsere Empfehlung!
Im ersten Abschnitt (Hamburg) ist man als Betrachter direkt überfordert und braucht mehrere Blicke auf die Dioramen um immer wieder etwas neues zu entdecken. Zu beeindruckend mit welcher Präzision und detailtreue die Bereiche von den Machern des MiWuLa erstellt worden sind. Alle 15 Minuten kommt dann noch der Szenenwechsel von Tag zu Nacht dazu und man wird von zahlreichen beleuchteten Gebäude, Fahrzeugen und Szenen überrannt.


Der Bereich „Hamburg“ an sich hat schon das Potenzial für eine lange Verweildauer, da es viele verwinkelte und nicht direkt sichtbare Szenen gibt.
Im Rücken von Hamburg findet man dann den groß gestalteten Bereich von „Amerika„. Neben dem großen Grand Canyon kann man einen Blick auf „die Stadt die niemals schläft“ – Las Vegas werfen. Sehr eindrucksvoll ist auch hier der Wechsel von Tag auf Nacht zu beobachten. Neben der bunten und mit Leuchttaffeln bestückten Stadt findet sich die Abschussbasis „Cape Caneveral“ von wo man den Start eines Space Shuttles beobachten kann.
An Hamburg vorbei kommt man in den Bereich „Skandinavien“ mit seinem groß angelegten Wasserbereich. Hier fahren nicht nur Züge und Autos, sondern auch auf dem Wasser werden Fahrzeuge bewegt.
Unser Besuch startete um 15:45 Uhr und ging gute 2,5 Stunden. Dabei haben wir sicher noch nicht alles entdecken können was sich die Erbauer des riesigen Dioramen haben einfallen lassen. Einige der Szenen waren dafür einfach zu gut versteckt. Auch wenn man das Miniatur Wunderland als riesige Modelleisenbahn betrachten könnte, spielen sich viele Szenarien ausserhalb der Schienen ab. An einigen Stellen konzentriert man sich kaum noch auf den Zugverkehr, weil andere Szenen und Effekte davon ablenken.
Wir möchten auch nicht zu viel verraten, denn das Miniatur Wunderland lebt von seinen Besuchern und deshalb empfehlen wir jedem den persönlichen Besuch der Anlage.
Den Ausflug ins Miniatur Wunderland haben wir in der Galerie in Fotos festgehalten.